Therapie Konzept

Eine Therapie soll Leiden und Störungen zum Positiven hin verändern. Dazu gehören gemeinsam zwischen Therapeut und Klient definierte Therapieziele und der Einsatz wissenschaftlich erprobter Methoden. Da es sich meist um sehr persönliche und sensible Themen handelt, gehört zu einer Behandlung auch eine Atmosphäre der Wertschätzung, des Interesses und des Vertrauens.

Therapie - Behandlungskonzepte

Therapie – Meine Haltung

Therapie als Hilfe zur Selbsthilfe: Übergeordnetes Ziel meiner therapeutischen Bemühungen ist es, dass Sie eines Tages ohne meine Hilfe zurechtkommen, dass Sie lernen, sich selbst ein guter Helfer und Coach zu sein. Meine Vorgehensweise ist daher auch transparent, Sie sollen verstehen, weshalb ich wie vorgehe.

Als Teamarbeit: Sie entschieden mit, welche Therapieziele für Sie gut und realistisch sind. Ich gebe Ihnen meinen fachlichen Input, Sie bringen ihre Erlebnisse, Gedanken und Gefühle mit hinein.

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen und doch individuell: Es gibt kein generelles Rezept. Obwohl gewisse Methoden und Interventionen bei bestimmten Symptomkonstellationen besser geeignet sind als andere, ist jeder Mensch und seine Lebenssituation individuell. Dies gilt es auch in der Behandlung zu berücksichtigen.

So viel wie nötig, so wenig wie möglich: Eine Sitzungsreihe soll letztendlich helfen, besser im Alltag zurechtzukommen. Es geht nicht darum, perfekt zu werden. Ich richte mich nach den auch von den Krankenkassen geforderten Kriterien der Zweckmässigkeit, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit.

Last but not least: Meine menschliche Grundhaltung ist geprägt von Interesse, Wohlwollen und Toleranz.

Therapiemethode

Meine therapeutische Vorgehensweise richtet sich nach den Grundsätzen der Verhaltenstherapie. Sie beinhaltet folgende Therapiebausteine:

Problemdefinition: Ausgangspunkt der Behandlung ist immer ein aktuell bestehendes Problem. Dabei geht die Verhaltenstherapie davon aus, dass immer auch etwas am Verhalten einer Person zu einem Problem beiträgt. Im ersten Schritt geht es also darum, dieses Problemverhalten genau zu verstehen. Dazu gehört unter Umständen auch eine umfassende Diagnostik und das Verständnis Ihrer Lebensgeschichte. Je besser das Problemverhalten verstanden wird, umso effizienter kann die Therapie ausgerichtet werden.

Zielbestimmung: Im nächsten Schritt geht es darum, ein Therapieziel zu bestimmen. Ist das Ziel erreicht, ist die Behandlung beendet.

Verhaltensänderung: Die Verhaltenstherapie ist sehr zweckmässig und handlungsorientiert. Es geht darum, ungünstige Verhaltensweisen durch bessere, zielführendere zu ersetzen. Diese werden in den Therapiesitzungen und im Alltag geübt und immer wieder evaluiert. Zur Verhaltensänderung werden viele verschiedene Behandlungstechniken eingesetzt, die sich nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Psychologie, Psychotherapie, Psychiatrie und den Neurowissenschaften bewährt haben.

Vorteil dieser Therapiemethode ist, dass es sich in der Regel um eher kurze Behandlungen handelt.

Bei Problematiken, in denen lebensgeschichtliche Erlebnisse eine zentrale Rolle spielen, verwende ich zusätzlich Methoden der Schematherapie. Die Schematherapie ist eine Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie, in der es um die Veränderung von tiefsitzenden Denk- und Verhaltensmustern geht.