Depression

Die Depression wirkt sich auf viele Bereiche des Erlebens aus und verursacht bei den Betroffenen häufig einen hohen Leidensdruck. Alles wirkt schwer, schwierig, zäh, anstrengend. Auch einfache Dinge erscheinen plötzlich nicht mehr bewältigbar.

Depression, wenn nichts mehr geht

Die Depression – Viele Ursachen

Meist ist eine depressive Verstimmung Ausdruck eines Unglücklichseins mit dem aktuellen Leben, beruflich oder privat. Häufige Auslöser sind Trennungen, Scheidungen, Pensionierungen, Kündigungen, Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, Mobbing oder suchtmittelabhängige Kinder. Manchmal ist sie auch das Ergebnis vergangener belastender Ereignisse.

Wenn eine depressive Verstimmung länger anhält, kann ein Teufelskreis aus negativen Gedanken und Gefühlen entstehen, der seinerseits dazu beiträgt, dass die depressive Stimmung bestehen bleibt.

Kurze, vorübergehende depressive Verstimmungen treten häufig auf und sind an sich nichts besorgniserregendes, im Gegenteil, sie können Anlass geben, kurz innezuhalten und die aktuelle persönliche Situation zu überdenken und zu verändern.

Bleiben die schweren Gedanken und Gefühle aber über eine längere Zeit bestehen, oder treten immer wieder auf, handelt es sich um eine Erkrankung. Jeder Dritte leidet einmal in seinem Leben an einer solch schwereren Form der Depression. Hier ist es den Betroffenen meist nicht mehr möglich, ihre Situation ohne fremde Hilfe zu überblicken oder die Energie aufzubringen, Lösungen und Auswege zu finden.

Symptome

Eine Depression zeigt sich in vielen Bereichen des Erlebens:

  • Im Denken: Viele Betroffene machen sich Sorgen, berichten über Gedankenkreisen und Grübeln. Dabei sehen sie vieles negativ, haben Ängste, Schuld-oder Minderwertigkeitsgefühle. Es können Konzentrationsstörungen auftreten, man ist nicht bei der Sache oder hat Schwierigkeiten, sich zu entscheiden und Prioritäten zu setzen.
  • Im Fühlen: Viele Betroffene empfinden keine Freude mehr. Sie berichten auch über ein dumpfes, schweres Gefühl oder über ein quälendes Gefühl der Unruhe und Angespanntheit.
  • Im Willen: Eine Depression wird auch als Erkrankung des Willens bezeichnet: Man kann nicht wollen, d.h. man kann sich nicht einfach „zusammen reißen“, genau diese Fähigkeit geht durch die Erkrankung verloren.
  • Im Körper: Häufig treten Schlafstörungen auf, man findet keinen Schlaf oder schläft zu viel. Auch der Appetit kann gestört sein und es kommt zu Gewichtsschwankungen. Manche Betroffene berichten auch über Erektionsschwierigkeiten oder Schmerzen, zum Beispiel Kopf- oder Rückenschmerzen, Übelkeit oder Verdauungsbeschwerden.
  • Beziehungen: Häufig meidet man soziale und/oder körperliche Nähe und zieht sich zurück.

Was ich für Sie tun kann

Depressive Verstimmungen sind mit den heutigen therapeutischen Methoden gut behandelbar. Wenn einige der oben genannten Symptome auf Sie zutreffen, wagen Sie den ersten kleinen Schritt und kontaktieren Sie mich telefonisch oder per e-mail und/oder vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch. Gemeinsam schauen wir Ihre Situation an und entwickeln einen Plan, um Sie möglichst rasch zu entlasten und neuen Lebensmut zu schöpfen.